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Sprachwandel im Vergleich: Präsentation eines Forschungsprojekts
Uppsala universitet, Humanistisk-samhällsvetenskapliga vetenskapsområdet, Språkvetenskapliga fakulteten, Institutionen för moderna språk, Tyska.
2010 (tysk)Inngår i: Sprache-Literatur-Kultur: Text im Kontext - Beiträge zur 8. Arbeitstagung schwedischer Germanisten in Uppsala, 10.-11.10.2008 / [ed] Andersson, Bo, Gernot Müller und Dessislava Stoeva-Holm, Uppsala: Acta Universitatis Upsaliensis , 2010Konferansepaper, Publicerat paper (Annet vitenskapelig)
Abstract [de]

Deutsch, Schwedisch und Englisch sind eng miteinander verwandte Sprachen, deren Genussysteme sich typologisch stark voneinander unterscheiden. Alle gehen auf ein protoindogermanisches System mit drei Genus und relativ eindeutigen semantischen Zuweisungskriterien. zurück, d. h. Bezeichnungen für Männer und Frauen waren Maskulinum bzw. Femininum, Kollektiva sind überwiegend feminin und alle Substanzen wie Metalle sowie Flüssigkeiten waren Neutra. Man ist sich heute einig, dass alle Genussysteme einen semantischen Kern haben. Aber bereits im Protogermanischen war dieser vergleichsweise schwer nachvollziehbar, statt dessen findet sich von Anfang an eine starke Verbindung zwischen Deklinationsklasse und Genus. Das heutige Deutsch ist zusammen mit dem Isländischen innerhalb der eigenen Sprachfamilie aber auch global eine der Sprachen mit dem am stärksten formalen Genussystem. Im typologische Gegensatz dazu hat das Englische heute ein rein semantisches System, in dem die Pronomen he, she und it zu Bezeichnung von männlichen und weiblichen Menschen und höheren Tieren bzw. von Unbelebtem benutzt werden. Der Wandel vom stark formalen Drei-Genussystem im Alt-Englischen zum heutigen semantischen pronominalen Genussystem lässt sich bereits in den ältesten Dokumenten ablesen, wird heute aber in der Zeit von 900 bis 1250 angesetzt, zeitgleich mit dem verschwinden der Kasusmorphologie. Das Schwedisch ähnelt im Bereich der Pronomen dem Englischen, mit einem Maskulinum und Femininum für Animata und die zwei Formen den und det für Inanimata. Wir finden aber die letzteren Kategorien, Neutrum und Utrum, bei allen Substantiven. Auch wenn fast alle Neutra Unbelebtem vorbehalten sind. Die Umwandlung des pronominalen Genussystems im Schwedischen ist erst gegen 1650 weitgehend durchgeführt, mit archaischen Resten im heutigen Schwedisch. Auch fanden sich bis ins 19. Jahrhundert Genusmarkierungen in den Kategorien Maskulinum und Femininum in den Wörterbüchern der schwedischen Sprache, obwohl diese bei den kongruierenden Elementen schon längst zum Utrum verschmolzen waren. Entscheidende Veränderungen haben also in dokumentierten Sprachstadien stattgefunden. Der Vergleich so relativ eng verwandter Sprachen lässt die Zahl der möglichen Variablen in den Entwicklungen begrenzen, so dass entscheidende Faktoren besser isoliert werden können. Auch ist es von Vorteil, dass verwandte Wörter und ihre Genuszuweisungen untersucht werden können.

sted, utgiver, år, opplag, sider
Uppsala: Acta Universitatis Upsaliensis , 2010.
Serie
Acta Universitatis Upsaliensis, ISSN 0346-5462Studia Germanistica Upsaliensia, ISSN 0585-5160
Emneord [en]
grammatical gender, Old High German, inflection, language change
HSV kategori
Identifikatorer
URN: urn:nbn:se:uu:diva-121814OAI: oai:DiVA.org:uu-121814DiVA, id: diva2:306701
Konferanse
Text im Kontext - 8. Arbeitstagung schwedischer Germanisten in Uppsala, 10.-11.10.2008
Tilgjengelig fra: 2010-04-01 Laget: 2010-03-30 Sist oppdatert: 2018-01-12bibliografisk kontrollert

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