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Blasmusik auf Adelsnäs in Südschweden (ca. 1830-1875):  von freiherrlicher Privatkapelle zur Werkskapelle
Uppsala University, Disciplinary Domain of Humanities and Social Sciences, Faculty of Arts, Department of Musicology.
2010 (German)In: Alta musica, Band 28: Kongressbericht Echternach, Luxemburg 2008 / [ed] Bernhard Habla, Damien Sagrillo, Tutzing: Hans Schneider , 2010, 311-336 p.Conference paper, Published paper (Other academic)
Abstract [de]

Blasmusik auf Adelsnäs in Südschweden (ca. 1830-1875): von freiherrlicher Privatkapelle zur Werkskapelle

Die Kapelle des Fideikommisses Adelsnäs in Åtvidaberg, Östergötland, wird für älteste ”Werkkapelle” Schwedens gehalten. Ursprünglich war sie doch Baron Adelswärds eigene Privatkapelle, die auf seine Reisen mitgefolgt hat und bei seinen privaten Festen, Ausfahrten und eben königlichen Besuche gespielt hat. Vom Jahre 1834, als der Musikmeister C.G. Hönicke festangestellt wurde um die Kapelle anzuführen und zu unterweisen, kann man dessen Geschichte in den Rechenschaften eines neuerrichteten ”MusikConto” im Archiv des Kupferwerkes in Åtvidaberg folgen. Auch Erinnerungen und Zeitungsmeldungen, sowie einige Photos, sind aufbewahrt und als Quellen für mein Referat benutzt.

Hönickes Nachfolger (1853-1873) wurde Wilhelm Böhme, bisheriger Klarinettist des Stockholmer Hofkapelles und Musikmeister in Hälsinge regemente. Im Privatarchiv des Fideikommisses Adelsnäs findet sich ein Bestand von Musikalien: Musik die Böhme von seiner Regiment nach ”Åtvid” mitgebracht hat und Musik für die Adelsnäser Bläser und Freiherren gedacht.

Nicht nur der Musikmeister sondern auch 3 – 4 Berufsmusiker aus benachbarten Regimenten waren stets von dem Freiherr Adelswärd angestellt. Wie der Musikdirektor, erhielten sie Wohnung und Lohn für das ganze Jahr. Die meisten Orchestermusiker waren Beamtern und Arbeitern, die ihre ”Entschädigung für die Zeitverlust bei der Musik” erhielten. Am Mitte des Jahrhunderts hatte das Orchester ungefähr 28 Mitglieder.

Nach dem Jahrhundertmitte scheint das Orchester immer mehr eine Funktion als “Werkkapelle”, mit öffentlichen Konzerten und Tanzmusik in einem neugebauten Musikpavillon, bekommen zu haben. Mit dem Adelsnäser Blasorchester kann man die Entwicklung von Privatkapelle fürstlicher Modell zu Werkkapelle, gemeinsamer Angelegenheit der korporativistischen Werkgemeinschaften, folgen.

 

Place, publisher, year, edition, pages
Tutzing: Hans Schneider , 2010. 311-336 p.
Series
Alta musica, ISSN 1433-5360
Keyword [sv]
Musiksociologi, musikhistoria, 1800-talets blåsmusik, militärmusik, blåsorkester, blåsinstrument
National Category
Humanities
Research subject
Musicology
Identifiers
URN: urn:nbn:se:uu:diva-125213ISBN: 978 3 7952 1295 7 (print)OAI: oai:DiVA.org:uu-125213DiVA: diva2:318803
Conference
IGEB 2008
Projects
Blåsmusik i 1800-talets Sverige: professionella blåsoktetter (c:a 1860–1920), deras musik och dess betydelse i svenskt musikliv
Available from: 2010-05-10 Created: 2010-05-10 Last updated: 2011-11-15Bibliographically approved

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Nilsson, Ann-Marie

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Nilsson, Ann-Marie
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